Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang

Es gibt Tage, die fallen einem wie süsse, reife Pflaumen in den Schoss. Man muss nur noch reinbeissen. Geweckt werden wir von den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne, die direkt in unser Bett scheint.

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Selbstverständlich hat unser B&B eine Kaffeemaschine vor der Zimmertür -man darf sich einfach bedienen. Im Ohrensessel begrüssen wir am offenen Fenster den traumhaften Morgen.

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Danach wandern wir durch den kleinen „Halibut Point State Park“ auf Cape Anne …

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… schwimmen im Meer …

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…und essen Hummer im „Lobster-Pot“.

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Später am Abend bummeln wir durch Rockport und ganz am Ende des Dörfchens steht dieses kleine, feine Restaurant …

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… und hat ganz zufällig noch zwei Plätze direkt am Wasser mit Sicht auf den Sonnenuntergang.

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Das Dessert gibt’s in Form von „Mint- and Blueberry-Dream“ aus der selbsternannt besten Eis-Diele von Rockport. Spruch des Tages eines anderen Kunden, als er uns da so schlemmend sitzen sah: „You got a 5 Million dollar view for a 2 dollar Ice“. Besser könnte es man nicht ausdrücken!

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In einem der zahlreichen kleinen Läden erstehen wir uns ein mit einem Spruch bemaltes Holz-Schildchen, das wir uns zu Hause an den Spiegel hängen werden. Und ein paar Schritte weiter kommt dann dieser Foto-Laden …

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Ich prügle Beat mit unserem neuen Holz-Schild hinein, denn ich finde, man kann nicht „Wein trinken und Wasser predigen“!

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Und damit verabschieden sich der Fischer und seine Frau von der schönsten Küste Amerikas! We will be back soon!

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Farbenrausch in Neuengland

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Neuengland besteht aus sechs sehr einzigartigen Staaten: Rhode Island, Connecticut, Massachusetts (mit Boston), New Hampshire, Vermont und Maine, die alle von Boston aus leicht erreichbar sind. Die Region ist etwa so gross wie das vereinigte Deutschland. Man könnte theoretisch alle Staaten in 10 Tagen bereisen. Doch das wäre ein kompletter Blödsinn, denn es gibt so viel Schönes zu entdecken!

Da wir nur noch eine Woche Zeit haben, entscheiden wir uns für drei Tage an der Küste und drei Tage im Inland. Und wir kommen wieder, wenn die Blätter in allen Gelb- und Rottönen leuchten!

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Hier also ein kurzer fotografischer Querschnitt durch das wirklich traumhaft schöne Neuengland:

Rockport an der Küste

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Austern im „Emerson Inn by the Sea“, Cape Anne

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Auch ein „Selfy“ muss mal sein!!

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Auf Cape Anne im Halibut Point State Park:

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„The Lobster Pot“auf Cape Anne

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Abend in Rockport

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Portland Lighthouse auf Cape Elizabeth

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In Bath haben wir diesen Hafenkran gefunden. Dagegen ist doch unser Rostöckli an der Limmat geradezu ein Zwergli!

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„Omni Mount Washington Resort“ bei Bretton Woods, wo nach dem zweiten Weltkrieg eine neue Währungsordnung geschaffen wurde. Und nein, wir haben nicht in diesem Disney-Ding übernachtet.

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Auf dem Appalachian Trail in den White Mountains: Der ganze Trail ist 3500 km lang und führt vom Springer Mountain in Georgia bis zum Mount Kathadin in Maine. Er führt auch auf den Mount Washington.

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Wasserfall in den White Mountains und Echo Lake bei Conway (unten)

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Lilly Pond am Kancamagus Pass: Guter Platz, um Elche zu sehen.

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Und siehe da!

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Okay, okay, der ist nicht echt, sondern ausgestopft und steht neben dem Bahngleis zum Mount Washington…

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Am Lake Winnipesaukee in Wolfesboro:

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Auch hier beträgt die Wassertemperatur 25 Grad! Wir waren schon vor dem Frühstück im See!

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Tiefe Seen, hohe Berge

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Heute waren wir in Schweden und Dänemark, reisten durch Paris, machten einen Abstecher in den Libanon, besuchten Berlin und Neapel. Die ganze Europa-Allee fanden wir Umkreis von 100 Kilometern in Neuengland. Zum Schluss entschieden wir uns für ein Bad in Norwegen. 25 Grad mass mein iPhone-Bade-Thermometer, was für Norwegen doch eher ungewöhnlich hohe Temperaturen sind. Die Bade-Regeln sind dann allerdings doch wieder „very american“…

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Nun ja, Hunde haben wir keine dabei, gewaschen sind wir schon, der Alkohol vom Vorabend sollte verdampft sein und fluchen können wir so viel wir wollen – versteht hier eh keiner.  Also „swimming at our own risk“. Mit grossem Vergnügen, vielen Dank!

Weil wir nach bald drei Wochen etwas auf Berg-Entzug sind, nahmen wir am Nachmittag auch noch den Mount Washington in Angriff.

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Er ist mit 1917 MüM der höchste Berg Neuenglands. Die Differenz zwischen Tal und Berg beträgt rund 1400 Meter, der Temperaturunterschied heute 18 Grad (oben 12, unten 30). 12 Grad sind am Mount Washington sehr warm, denn die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel beträgt minus 2,7 Grad! Am 12. April 1934 wurde mit 372 km/h die (bis 1996) weltweit höchste Windgeschwindigkeit gemessen. Ein unwirtlicher Ort, der sich heute aber von seiner besten Seite zeigt.

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Okay, wir gebens zu – wir haben die faule Variante genommen …

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Mit der alten Mount Washington Cog Railway gehts von Marshfield bei Bretton Woods in 45 Minuten im Schritt-Tempo nach oben. Sie ist mit 37,4 % Steigung an der steilsten Stelle die zweitsteilste Bahn der Welt. An erster Stelle steht immer noch unser Pilatus mit einem Maximum von 48% Steigung! Die Sicht aus dem Bähnli ist spektakulär, die Fahrt ein Erlebnis!

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Komplett erschöpft von unserem „See-Europe-In One-Day-Trip“ müssen wir uns in der lauen Abendluft auf der Porch im amischen Schaukelstuhl erholen. Leider überlebte das Ding Beats Crash-Test nicht …

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Wir sind dann ganz schnell in den Tiefen des Hotels verschwunden…

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Rollentausch

Ferien sind auch dazu da, festgefahrene Gewohnheiten zu ändern, Rollen zu tauschen und verborgene Talente zu entwickeln. Wir beginnen mal damit, dass wir unseren Kaffee nicht zuhause trinken.

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Danach gehe ich bunte Häuser fotografieren …

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… während Beat die Wäsche macht.

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Und am Nachmittag haben wir einen Aquarell-Kurs im Leuchtturm-Malen am Cape Neddick gebucht.

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Voilà unsere Werke!

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Kleine Unannehmlichkeiten

Was geschah:

Mietwagen in Rekordzeit abgegeben (Avis ist rehabilitiert),  fünf Minuten später eingecheckt, Boarding on time – wunderbar! Wegen später Buchung sassen wir in verschiedenen Reihen, je auf einem Mittelsitz. No problem – in zwei Stunden sind wir in Boston! Es sollte anders kommen…

Ein schweres Gewitter entlud sich just in dem Moment über dem Flughafen Chicago, also wir bereits auf dem Rollfeld standen. Und da standen, bzw. sassen wir auch zwei Stunden später noch… Nur damit wir uns nicht falsch verstehen – lieber bei Gewitter am Boden als in der Luft!  Trotzdem – es dauerte… Kein Getränk wurde serviert, der Mann neben mir war gross und kommentierte jede Kleinigkeit per Handy seiner Freundin, die Frau neben mir stand Todesängste aus. Ich habe alles gelesen, was ich finden konnte, auch die gesamte Liste der Duty-Free-Artikel…

Fünf Stunden später im Shuttle zur Autovermietung: Zwei Männer sitzen, während ich leicht erschöpft am Gepäckständer hänge. Der Ältere der beiden Herren steht auf, um mir seinen Platz anzubieten. Ich lehne dankend ab, weil ich ja schon genug gesessen bin. Der jüngere Mann sagt: „That’s exactly what I thougt you would say. That’s why I didn’t get up“. Echt die beste Ausrede, die ich je gehört habe! Männer, die müsst Ihr Euch merken! Dann flüstert mir mein Göttergatte ins Ohr: „Jetzt bist du im Alter, wo Männer für Dich aufstehen.“

Braucht man sowas nach einem laaangen Kurzstreckenflug????? No!!!!

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Madison, Hauptort von Wisconsin mit seinem Kapitol

 

Cows, Beer and Bratwurst

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Zum Abschied aus Wisconsin konnten wir uns einen Besuch in „New Glarus“ nicht verkneifen! 1845 wanderten 150 Glarner nach Wisconsin aus und fanden hier wunderbare Voraussetzungen, ihre Käse- und Milchwirtschaft zu etablieren. Wisconsin gilt heute als Käse-Staat der USA und daran haben die Schweizer einen grossen Verdienst! Sie führten professionelle Standards zur Käseproduktion ein, die bis heute gelten.

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„New Glarus“ ist ein kleines Dorf im Süden Wisconsins. Abgesehen davon, dass es weit über 30 Grad heiss ist und eine Luftfeuchtigkeit von nahezu 90% herrscht, haben wir das merkwürdige Gefühl, in einem „Swiss Miniature“ gelandet zu sein. Die Kulissen sind irgendwie verschoben, aber die Amerikaner lieben „New Glarus“. Auf dem Friedhof der „Swiss Church“ liegen Luchsingers, Schneiders und Legers …

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… am Labor Day (2. Sept.) wird alljährlich Schiller’s Wilhelm Tell aufgeführt, am 3. August das „Swiss Volksfest“ gefeiert (mit den Daten nehmen sie es nicht mehr so genau) und das „Heidi Festival“ feiert dieses Jahr sein 50jähriges Jubiläum. Um uns ein bisschen einzuleben, schlafen wir in einem geranienberankten Chalet (mit Klima-Anlage) —

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… und essen in der „Glarnerstube“.

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Die ist rammelvoll. Doch das ist in Amerika kein Problem. Man setzt sich einfach an die Bar, geniesst einen Drink und nach spätestens einer halben Stunde hat man einen Tisch. Das Essen wird hier nicht zelebriert, sondern gegessen. Danach geht’s entweder nach Hause oder ein Haus weiter. Ganz praktisch, eigentlich!

Wir gönnen uns also einen Wurst-Salat …

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und Bratwurst mit Rösti

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Der Cervelat schmeckt ausgezeichnet, bei der Bratwurst, würde sich jedoch jeder verstorbene St. Galler im Grab umdrehen. Die Rösti hingegen ist ein Gedicht! Und auch bei den „Rest-Rooms“ herrscht absolute Klarheit:

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Zwei Dinge sind hier noch besonders zu erwähnen. Die Bier-Brauerei „New Glarus“ ist eine der erfolgreichsten von Wisconsin und hat verschiedene Biere in moderner Aufmachung auf dem Markt. „the spotted cow“ – die gefleckte Kuh – schmeckt uns besonders gut!P1010835

Und die grossen, bemalten Kühe, die hier rumstehen, sind echte Zürcher Kühe!

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Das kam so: Esther (not me!) betreibt einen Geschenkladen mit Artikeln aus der Schweiz. Als sie wieder mal in Zürich war, fand gerade die Aktion mit den bemalten Kühen statt. Esther war so begeistert davon, dass sie solche Kunst-Kühe nach Wisconsin liefern liess. Die Einwohner von „New Glarus“ bemalten diese und nun gibt es sogar eine Strassenkarte mit „cow markers“, die zu allen bemalten Kühen von New Glarus führt. Muuhhhh!

Cherry-Pies, Leuchttürme und heisse Kurven

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Füsse im Lake Michigan: 24 Grad!

Endlich bin ich in Door County! Da wollte ich schon 2002 hin. Denn es gilt als Cape Cod oder Sylt von Wisconsin. Die Halbinsel, welche in den Lake Michigan hineinragt, rühmt sich eines milden Klimas. Hier wachsen Äpfel und Kirschen (die seltenen und sehr süssen Gelben) in Hülle und Fülle! Die Gelben sind leider schon weggefuttert, aber es gibt noch süss-saure Weichselkirschen, die in Form von „Cherry Pie“, ganz ohne „old-spice-apple-pie-spice, angeboten werden. Ich kaufe die Pie natürlich nicht bei Walmart, sondern im Farm-Market. Aber irgendwie habe ich die im Verdacht, ebenfalls eine Kette zu sein. Nun habe ich schon drei Cherry-Pies von drei verschiedenen farm-markets verdrückt – alle home-made, versteht sich – aber irgendwie sehen alle gleich aus und schmecken auch alle gleich …

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Cherry Pie vom Farm-Market

Door County ist ein Ferienparadies. Reiche Chicagoer verbringen hier ihre Sommerfrische in traumhaften Häusern mit Seesicht. Leider bleibt da für „Otto Normalverbraucher“ nicht mehr viel öffentlichter Strand …

Wie gesagt, Door County ist in den Sommermonaten gut gebucht. Es ist bereits 17 Uhr und wir haben noch kein Nachtlager. Aber heute darf Beat wählen und er entscheidet sich mit gutem „Gspüri“ für ein wundervolles B&B in Ephrahim, das noch ein letztes freies Zimmer für uns hat.

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The Eagle Harbor Inn: http://www.eagleharborinn.com

Nun ja – eigentlich hätte ihn der Name „Ephrahim“ schon etwas nachdenklich stimmen sollen… Es ist ein biblischer Name in einem gottesfürchtigen Land und Ephrahim ist auch ein winziges Dörfchen in Door County – das Einzige das absolut alkoholfrei ist…

Ich kann Euch also versichern, dass wir geläutert und mit gesunden, prallen Lebern wieder in der Schweiz eintreffen werden. Und weil wir schon dabei sind, haben wir auch eine Sonnenaufgangs-Yoga-Meditation gebucht.

Obwohl das Wetter ein bisschen auf bewölkt machte, waren es doch zwei herrliche Tage mit Temperaturen nie unter 25 Grad! (Ich weiss, DAS wollt Ihr nicht wissen!) Deshalb einfach ein paar fotografische Highlights von Door-County:

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Und das ist die berühmte Kurven-Strasse am Fährhafen  „Jackson Harbor“ zu Washington-Island, ganz im Norden von Door County:

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Im Indian-Summer sieht diese Strasse dann so aus

 

 

Sonntagsvergnügen in Wisconsin

Was tut man an einem verschlafenen, heissen Sonntagnachmittag in Wisconsin? Man besucht einen Floh-Markt!

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Weil wir gepäckmässig etwas eingeschränkt unterwegs sind (Swiss ist auch nicht mehr, was sie mal war…) müssen wir leider auf rustikale Wagenräder, viktorianische Blumenvasen und Gusseisenpfannen verzichten. Als Ersatz schauen wir uns die ebenfalls stattfindende Oldtimer-Show an und erstehen zum Trost eine hübsche, kleine, transportable, alte Dose mit Apfelkuchen-Gewürz. Die eignet sich bestens als Styling-Element für Beat’s Food-Fotos.

 

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My choice !

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Size matters – wirklich????

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Einige Tage später ziehe ich fürs Abendessen ein frisches, helles Shirt aus unserem gemeinsamen „Overnight-Bag for 2 People“ und stelle fest, dass es voll Sand ist. Glücklicherweise lässt sich das ausschütteln aber irgendwie rieche ich den ganzen Abend nach Zimt.

Am nächsten Morgen muss der „Overnight-Bag“ dringend umgepackt werden, weil Beat „meine Seite“ im Koffer „irrtümlicherweise“ für „seine Seite“ hielt. Mit anderen Worten: er hat ein totales Puff veranstaltet. Also, alles raus aus dem Koffer und – oh schreck – alles ist braun verstaubt und riecht intensiv nach Lebkuchen! Ja, ja – ihr habt es schon erraten. Beats Apple-Pie-Gewürz hat sich selbständig gemacht! Das vermaleidete Ding ist undicht und hat sich über all unsere Kleider verteilt … I am not at all amused!

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B&B = gut schlafen, gut frühstücken und fröhlich plaudern

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Wir übernachten meistens in B&Bs, weil das viel persönlicher ist. Jedes Haus ist anders, jede Besitzerin auf ihre Weise interessant. Oft sind die Zimmer ein bisschen – nun sagen wir mal –  „überdekoriert“, aber wenn wir es wie daheim haben wollen, könnten wir gleich zu Hause bleiben.

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B&B in Chippewa Falls: http://www.pleasantviewbb.com mit Zugang zum See

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 Hidden Harbor Room

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Bonnie Maher vor ihrem Traumhaus aus dem Jahr 1901  in Stevens Point: http://www.dreamsofyesteryear.com

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The Balllroom Suite und das Badezimmer im „Dreams of Yesteryear“

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In Chippewa Falls und Stevens Point hatten wir zudem das Glück, die einzigen Gäste zu sein. Das hatte den Vorteil von Gärten ganz für uns allein, absoluter Ruhe in der Nacht (alte Häuser tendieren ja zur Ringhörigkeit…) und uneingeschränkter Aufmerksamkeit der Besitzerinnen. Sie machten uns immer ein wunderbares Frühstück mit frischen Blaubeer-Pancakes, saftigen Omelettes oder luftigen Waffeln mit Ahornsirup und frischen Beeren. Ausserdem hatten sie Zeit zum Plaudern.

Bonnie Maher z.B. war Office-Manager an der Uni von Stevens Point, arbeitete im Geschäft ihres Mannes mit, unterrichtete Line Dance und zog zwei Töchter gross. Als leidenschaftliche Sammlerin viktorianischer Möbel suchten sie und Ihr Mann Bill ein altes Haus und fanden im „Dreams of Yesteryear“ aus dem Jahre 1901 das perfekte Objekt. Sie klapperten Dutzende alter Häuser ab, um ihr Wissen über das viktorianische Zeitalter zu vertiefen. Sehr zum Leidwesen ihrer Teenager-Töchter, die nicht mal mehr aus dem Auto stiegen. „We dont want to see another old and smelly house!“ jammerten sie. I can imagine…

Als die Kinder ausgeflogen waren, entschlossen sich die Mahers, ihr Haus in ein B&B zu verwandeln, was es bis zum heutigen Tag ist. Ihre Töchter hingegen wollen ebenfalls bis zum heutigen Tag nichts von alten Möbeln oder Häusern wissen. Dafür wurde Mahers Haus ins National Register of Historic Places, aufgenommen, was eine grosse Ehre ist!

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We love B&Bs!