Kleine Häuser – grosse Fans

Der eigentliche Grund, weswegen wir nach Idaho flogen, waren ja die Tiny Houses, also kleine Häuschen auf Rädern. Wir wollen nämlich bald einmal 6 Monate lang durch die USA reisen. Leider entpuppte sich der Besuch beim Häuslebauer als kleine Enttäuschung. Alle seine Häuschen auf Rädern waren verkauft, ausgeliefert, abgeholt. Uns blieb also nichts zum Anfassen, Reingehen, Einfühlen. Einzig ein Big-House stand zum Verkauf. Doch die Zweizimmerwohnung auf Rädern ist ja kein Tiny-House mehr und keinesfalls das, was wir wollen.

Tinyhouses (4 von 4)

Der Innenausbau kann sich allerdings sehen lassen: Parkett, Küchenfronten aus Alu und unbehandeltem Holz.


Tinyhouses (3 von 4)

Für unseren Geschmack zu dunkel aber immerhin moderner als dieses „Outfit“ hier.

Tinyhouses (1 von 4)

Ist leider die Standardausrüstung aller Wohnmobile – sei es in Europa oder den USA. Eichenküchen aus Plastik, geblümte Sofas in Altrosa oder Blassviolett und scheussliche Vorhänge – igitt!

Das Positive: Der Erbauer und Umbauer von Tiny-Houses in Idaho ist ein sehr sympathischer Typ und konnte alle unsere Fragen beantworten. Er und seine Frau betreiben eine seriöse Werkstatt und sind lizensiert. D.h. ihre Wohnwägeli sind vom amerikanischen Strassenverkehrsamt abgenommen, was ja auch nicht zu unterschätzen ist.  Und man kann sich von ihm sein Häuschen ganz nach eigenen Vorstellungen bauen lassen. Ausserdem baut er auch alte, grusige Wohnmobile oder Wohnwagen komplett um. Es gibt also viele Möglichkeiten.

Fotos von Tinyhouses findet Ihr hier

Inspiriert für die Tiny-Houses wurden wir durch ein junges, amerikanisches Paar, das sich seinen Wohnwagen selber baute und ein ganzes Jahr durch über 30 Bundesstaaten reiste. Ihr Fazit nach einem Jahr: „Over the past year, we have collected memories instead of possessions, and we’re happier now than ever before!“ Kein schlechtes Lebens-Motto für Nachahmer, meinen wir.

Tiny-House-Yukon

(Danke, Alex für Deinen Facebook-Post!). Wir wurden grosse Fans und Followers der beiden! Zum Blog von Jenna und Guillaume.

Die Tiny-House-Bewegung ist in den USA schon seit längerem ein Trend. Nach Jahrzehnten, in denen alles immer grösser wurde, formierte sich eine Gegenbewegung. Leben auf kleinem Raum wurde zu einer Lebenshaltung und die Anhänger dieser Bewegung leben inzwischen dauerhaft in den Häuschen. Der Grund, warum die Häuser Räder haben ist ein Gesetz, das in den USA eine Mindestgrösse für ein Haus vorschreibt! Auf Rädern hingegen dürfen sie kleiner sein. Size matters …

Ein Gedanke zu “Kleine Häuser – grosse Fans

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s