Töfflibuebe und -meitli

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Es gibt so Vieles im Leben, das unvernünftig ist. Zu viel Zucker zum Beispiel. Zu viel Fleisch. Zu viel Milch. Ihr wisst schon, die böse Laktose! Alkohol auch ganz schlecht! Und zu viel rumliegen sowieso. Komisch nur, dass man in Italien all das darf. Täglich, ohne schlechtes Gewissen. Weil es alle machen. Mandelgebäck, Granite, Weisswein zum Pranzo, Roten zur Cena. Cafe tutto il giorno. Und wer geht hier bitteschön zu Fuss? Niemand!

Da kommt mir diese Studie grad recht, die besagt, dass weder Hyaluron noch sonstige Cremlis irgendwas bewirken, wenn man sie aussen drauf schmiert. Das Olivenöl also besser futtern und die Creme im Cornetto geniessen.

Was aber auf jeden Fall, per sofort und anhaltend jünger macht, ist Töffli fahren! Mädels, ich kann Euch versichern, dies ist eine veritable und äusserst günstige Botox-Kur für Herz und Hirn!

Auf der ersten Fahrt habe ich mich noch an Beat gekrallt wie ein brasilianisches Klammeräffchen. Abends trug ich Jeans, Turnschuhe, Daunenjacke und Schal. Es könnte ja etwas zugig werden.

Am zweiten Tag hielt ich mich schon lässig mit einer Hand am Sattel fest (hab ich bei den italienischen Mädels abgeschaut). Am vierten Tag schwang ich mich im luftigen Sommerkleidli barfuss aufs Töffli. Den Helm liess ich stehen, der Wind sollte mir bitteschön durch die Haare wehen!

Der Wind bauschte mein Sommerkleid, liess meine Haare fliegen und ich fühlte mich für einen Wimpernschlag wie 16. Denn gerade als ich frech einem hübschen Italiener zuzwinkern wollte, flog eine Wespe unter mein Kleid und – stach zu! Da war ich ganz schnell wieder 50+ Saubiest, Elendiges!

 

 

 

 

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