Adio bella italia!

 

Ach Süditalien! Einmal mehr hast Du uns verzaubert und glücklich gemacht. Es gibt noch das Italien unserer Kindheitserinnerungen: Frauen in bunt gemusterten Schürzenkleidern, in denen sie sowohl im Garten als im Haus arbeiten. Oder 2016  auch gerne mal den Hund Gassi führen und dazu eine rauchen.

Es gibt sie noch, die dreirädrigen Ape, die farbigen Fischerboote und den besten Kaffee der Welt. Es gibt noch den Barbiere, wo sich die Männer täglich rasieren lassen. Es gibt noch die Wäsche vor Fenstern und Türen. Und es gibt auch noch die bunten Strand-Bälle, bei deren Anblick mir nur etwas einfällt: Ferien am Meer!

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Und natürlich gibt es auch das weniger schöne Italien. Müll in Städten und in der Natur, hässliche Mietkasernen und laute Klimaanlagen. Ersatzlos gestrichen sind jedoch die alten Fiat 500. Sie werden nur noch an Hochzeiten eingesetzt oder an Touristen vermietet. Abgelöst wurden sie nahtlos durch Fiat Pandas, die inzwischen allerdings auch schon so verrostet sind, wie die Cinque Cents meiner Kindheit. Was es leider kaum noch gibt, sind echte Kerzen in Kirchen. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, für meine Liebsten eine Elektrokerze anzuknipsen.

 

Was es hingegen immer noch gibt, sind ältere Männer, die einfach so rumsitzen und den Frauen in Kittelschürzen beim Arbeiten zuschauen. Es gibt Dinge, die ändern sich nie – weder zum Guten noch zum Schlechten. E cosi sia…

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Italien, wir kommen wieder!

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