Im Garten Eden

Palm Springs blieb bis 1823 von den weissen Pionieren unentdeckt. Erst die Eisenbahn, welche den Mississippi mit dem Pazifik verbinden sollte, brachte Siedler in diesen abgelegenen Wüstenort. Die Cahuilla Indianer hingegen lebten schon seit mehr als tausend Jahren an den heissen Quellen und Flussufern der Indian Canyons. Die Weissen wollten ihnen die Canyons für läppische 20’000 Dollars abkaufen, sicherten diese doch den Zugang zum Wasser. Natürlich bediente man sich daran, ohne die Indianer zu fragen. Erst 1944 erhielten sie vom obersten US-Gericht 32’000 Acker Land zugesprochen. Land, das ihnen eigentlich bereits gehörte…

Längst wohnen die Cahuillas nicht mehr in den Indian Canyons. Sie betreiben, wie vielerorts in den USA, die Casinos. Die verwunschene, paradiesische Oase von Indian Canyons ist jedoch glücklicherweise nie besiedelt worden und ist heute ein Natur-Park, der allen zugänglich ist.

Wie aus dem Nichts tauchen in der Wüste plötzlich Palmen auf. Flüsschen gurgeln durch die Canyons, Palmen wehen im Wind und an gewissen Stellen blubbern heisse Quellen aus dem Boden.

Ausser riesigen Palmen wachsen hier auch unterschiedlichste Kakteenarten und für die Hummingbirds hat man Tränken aufgestellt. Ein Vergnügen, den winzigen Vögeln beim Trinken zuzusehen!

Man kann in den Canyons wandern, reiten oder einfach ans Flussufer sitzen und sich an diesem Paradies erfreuen.

Andreas Canyon, Indian Canyons, Palm Springs

Meditation am Andreas Canyon

Selten habe ich so stark gespürt, wie wertvoll Wasser ist, wie verschwenderisch wir damit umgehen und wie schnell es – und damit jedes Leben –  versiegen kann.

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